Über uns
Lara, Dots und Bones


Ich bin mit Hunden aufgewachsen, doch vor acht Jahren zog meine Amstaff-Hündin Dots bei mir ein.
Mit dem festen Vorsatz, alles richtig zu machen, besuchten wir von Anfang an Hundeschulen. Doch aus dem Vorzeige-Welpen wurde mit sechs Monaten plötzlich ein Hund, der sturer, konsequenter und herausfordernder war als jeder Mensch, der ihr gegenüberstand.
Uns wurde gesagt, wir hätten keine Bindung. Sie sei der sturste Hund der Welt und würde irgendwann zur Katastrophe werden. Heute weiß ich, das waren Sätze, weil andere an ihre Grenzen geraten sind und aus Unsicherheit gehandelt haben.
Ich habe mich davon nicht beirren lassen und immer weitergemacht. Gemeinsam durften wir im Hundesport erhebliche Erfolge feiern. Nach ihrem Wurf 2021 und einigen daraus einschneidenden Erlebnissen veränderte sie sich charakterlich komplett. Ressourcenverteidigung, Artgenossenunverträglichkeit und Distanz zu fremden Menschen gehörten plötzlich zu unserem Alltag.
Plötzlich stand nicht mehr mein frecher Hund mit etwas zu viel Meinung vor mir, sondern jemand, der genau wusste, was sie wollte und wie sie es erreichen konnte.
Während ich dachte, bereits zu wissen, wie Hundeerziehung funktioniert, zeigte sie mir das Gegenteil und um das ganze Drama perfekt zu machen, ist ihr Sohn Bones, das komplette Gegenteil von ihr. Plötzlich lebten zwei Hunde bei mir, die unterschiedlicher nicht sein konnten.
Ich kehrte aus diversen Gründen dem Hundesport und der Zucht den Rücken und wollte stattdessen alltagstaugliche Hunde. Doch Leinenführigkeit, Orientierung und Zurücknahme waren nicht existent. Hundebegegnungen und Freilauf waren Glücksspiele. Doch ich hatte ein Ziel.
Es folgten Jahre voller Lernen, Weiterbildungen, Selbststudium und unzähliger Kilometer auf der Suche nach Antworten. Verzweiflung, Selbstzweifel und Ratlosigkeit waren dabei stetige Begleiter. Heute kann ich sagen: Wir haben es geschafft.
Dabei habe ich etwas Entscheidendes verstanden, das Problem waren nie Dots und Bones. Das Problem war ich, die sie einfach nicht verstanden hat und nicht adäquat und für sie verständlich gehandelt hat.
Aus der Erfahrung mit Hunden, die nicht in die Norm passen und verzweifelten Hundebesitzern, die auch endlich ihre Hunde verstehen wollen. Aus Problemen, die sich nicht mit Symptombehandlungen und Standardlösungen abhandeln ließen. Und aus dem Wunsch heraus, Menschen richtig zu helfen, die sich mit ihrem Hund genauso unverstanden fühlen, wie ich es vor nicht allzu langer Zeit selbst getan habe. All das hat zu RebellenHunde geführt.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man alles richtig machen möchte und trotzdem immer wieder an seine Grenzen kommt. Und ich weiß mittlerweile auch, wie viel sich verändern kann, wenn man aufhört, nur die Symptome zu sehen und anfängt, den Hund wirklich zu verstehen.
Genau dieses Wissen möchte ich weitergeben. Nicht mit einer Standardlösung, die für jeden funktionieren muss. Denn für mich gibt es nichts Schöneres als den Moment, in dem Mensch und Hund sich gegenseitig verstehen.
Meine Qualifikation
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Hundetrainerin
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Ehrenamtliche Arbeit mit Tierheimhunden im Tierheim Kapfenberg
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Diverse Fortbildungen und Schulterblicke (Lavinia Kaufmann - Casus Canis, Ursula Löckenhoff - Raumdenken, Sarah Fink, Vanessa Bokr - Hellhound Foundation, Elena Iva Cujic - AndersHunde / Elena Iva Foundation, Eva Grau - Charakterköpfe, Sami El Ayachi, und mehr)